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Ein Essay von Stefanie Klein

Print-Werbung bleibt ein wichtiges Instrument für Unternehmen ist und ein Teil des Marketing-Mix. So hat z.B. ein bekanntes schwedisches Möbelhaus bis heute nicht seinen Katalog eingestellt. Sogar Online-Händler wie Zalando setzen heute auf Printmedien für ihren Marketing-Mix.

Ab März 2020 veränderte dann die Pandemie zunächst den Werbemarkt: keine Großveranstaltungen, Leere Innenstädte, übliche Pendlerstrecken unbefahren, der öffentliche Nahverkehr teils leer-niemand schaut in die Zeitungen in der Bahn oder sieht mehr Plakate. Eine Branche wurde durcheinandergewirbelt. Eine kurze Zeit auch wir. Jeder sass zuhause, das Internet wurde zum Retter. So dachten auch die Werbenden. Aber schnell zeigte sich:
Hybride Werbekonzepte sollten es ein. Es geht darum, verschiedene Darstellungsformen und Medien zusammenzubringen, so dass sie sich gegenseitig ergänzen. 

Eigene Erfahrungen der Kunden der Prospektverteilung Habel GmbH bestätigen meine Eindrücke. Diese Erfahrungen – alles individuelle Praxisberichte – zeigen auf, dass

  • QR-Codes auf Prospekten eine ideale Kombi von Print und Digital sind
  • Ü 40-Kunden gerne Print lesen und – das ist neu – die Gruppe der 20-40 Jährigen es gewissermassen als „cool“ empfindet, Papier in der Hand zu halten
  • Kunden beispielsweise mit der Haptik von Papier, der Farbe der Bilder oder dem Geruch des Werbemittels Eigenschaften des Produkts oder bestimmte Erinnerungen wahrnehmen
  • Print bei guter Gestaltung tagelang aufgehoben wird
  • Durch fehlenden Hochglanz der Prospekte unter entsprechenden Zuliefervoraussetzungen geschickt ein „Nachhaltigkeitsstempel“ auf das Print aufgebracht werden kann.
  • Kunden, die umworben werden sollen, einfach klickmüde geworden sind.